Haus und Garten der Fam. Lutz befindet sich in exponierter Lage über dem mittelalterlichen Zentrum der Stadt Feldkirch, neben der Schattenburg, einer der besterhaltenen Burgen Vorarlbergs.

Die exponierte Lage über der Stadt, zu der sich der Garten hin öffnet, die Staffelung des Gartens in unterschiedliche Niveaus und die dreiseitige Umschließung durch Wohnhaus und Mauern bedingte eine einfache und logische Abfolge der Gartenräume. Wobei die Liebe des Bauherrn zum Kochen, die zentrale Lage des Küchengartens vor dem Küchenfenster unumgänglich schien.

Die Kochleidenschaft des Bauherrn war auch für die Wahl des Hausbaums ausschlaggebend – Castanea sativa. Der Maronenbaum war darüber hinaus in Feldkirch, vor der kleinen Eiszeit, zu Beginn des 16. Jahrhunderts, heimisch und diente auch beim Bau der Schattenburg als Bauholz.

Der Brunnen an der Hangkante verhindert einerseits, dass der freie Blick in die Stadt durch eine Brüstung verstellt wird und anderseits übertönt das geräuschvolle Plätschern des Wassers die Geräuschkulisse der Stadt.

Der Garten öffnet sich auf zwei Ebenen nach Nordwesten zur Stadt und zeigt sich an den anderen Seiten durch das Wohnhaus und die Gartenmauern verschlossen. Dadurch entsteht, trotz der unmittelbaren Nähe eines öffentlichen Parkplatzes, eine geschützte, private Atmosphäre. Er fächert sich in drei große Räume auf, Küchen-, Wohn- und Obstgarten.

Der Küchengarten mit Hof, Schopf für Gartengeräte und Brennholz und zwei große, stahlgefasste Gemüsebeete. Die Wegedecken dieses Gartenbereiches sind mit Natursteinpflaster in Passee verlegt ausgebildet.

Der Wohngarten mit der Terrasse aus Natursteinplatten und dem Maronenbaum, einer kleinen Rasenfläche, dem Rosen-Stauden-Beet entlang der Gartenmauer, das einen zusätzlichen, kleinen Sitzplatz umschließt und dem großzügigen Wasserbecken an der Hangkante zur Stadt.

Der untere Garten ist als Obst- und Beerengarten, der am natürlichsten gelassenste Gartenraum, der wie selbstverständlich in die baum- und strauchbewachsene Böschung des Nachbargrundstückes übergeht.

1/10

Privatgarten Lutz

Projektbeschreibung Schließen

Haus und Garten der Fam. Lutz befindet sich in exponierter Lage über dem mittelalterlichen Zentrum der Stadt Feldkirch, neben der Schattenburg, einer der besterhaltenen Burgen Vorarlbergs.

Die exponierte Lage über der Stadt, zu der sich der Garten hin öffnet, die Staffelung des Gartens in unterschiedliche Niveaus und die dreiseitige Umschließung durch Wohnhaus und Mauern bedingte eine einfache und logische Abfolge der Gartenräume. Wobei die Liebe des Bauherrn zum Kochen, die zentrale Lage des Küchengartens vor dem Küchenfenster unumgänglich schien.

Die Kochleidenschaft des Bauherrn war auch für die Wahl des Hausbaums ausschlaggebend – Castanea sativa. Der Maronenbaum war darüber hinaus in Feldkirch, vor der kleinen Eiszeit, zu Beginn des 16. Jahrhunderts, heimisch und diente auch beim Bau der Schattenburg als Bauholz.

Der Brunnen an der Hangkante verhindert einerseits, dass der freie Blick in die Stadt durch eine Brüstung verstellt wird und anderseits übertönt das geräuschvolle Plätschern des Wassers die Geräuschkulisse der Stadt.

Der Garten öffnet sich auf zwei Ebenen nach Nordwesten zur Stadt und zeigt sich an den anderen Seiten durch das Wohnhaus und die Gartenmauern verschlossen. Dadurch entsteht, trotz der unmittelbaren Nähe eines öffentlichen Parkplatzes, eine geschützte, private Atmosphäre. Er fächert sich in drei große Räume auf, Küchen-, Wohn- und Obstgarten.

Der Küchengarten mit Hof, Schopf für Gartengeräte und Brennholz und zwei große, stahlgefasste Gemüsebeete. Die Wegedecken dieses Gartenbereiches sind mit Natursteinpflaster in Passee verlegt ausgebildet.

Der Wohngarten mit der Terrasse aus Natursteinplatten und dem Maronenbaum, einer kleinen Rasenfläche, dem Rosen-Stauden-Beet entlang der Gartenmauer, das einen zusätzlichen, kleinen Sitzplatz umschließt und dem großzügigen Wasserbecken an der Hangkante zur Stadt.

Der untere Garten ist als Obst- und Beerengarten, der am natürlichsten gelassenste Gartenraum, der wie selbstverständlich in die baum- und strauchbewachsene Böschung des Nachbargrundstückes übergeht.