Die Planung baut auf das Briefing und den vorangegangenen Beteiligungsprozess auf. Ein wichtiger Ansatz des Planungsprozesses war es mittels eines Spaziergangs das angrenzende Quartier zu erkunden, um die Sportanlage mit dem Quartier zu vernetzen. Uns war es wichtig einen qualitätsvollen, konsumfreien Freizeitplatz für alle Altersgruppen und Geschlechter zur schaffen.

Der Jugend- und Freizeitplatz Unterstein liegt eingebettet zwischen unterschiedlichen Schulen, Real- und Bundesoberstufengymnasium, Polytechnische Schule, Berufsschule und einem Kindergarten, sowie zwischen verschiedenen Sportstätten, Untersteinstadion, Tennisplätzen, Tennishalle und Stockschießplatz.
Bushaltestellen befinden sich an der Schmittenstraße beim Zugang zum Freizeitplatz und bei der Berufsschule an der Unterfeldstraße.

Nach der Ausarbeitung vom Ideenkonzept erfolgte die Wahl der Fachplaner, für den Skatepark Erwin Rechsteiner und für die Skatebox Architekt Bernhard Berger.

Das zentrale Herzstück, des Jugend- und Freizeitplatzes Unterstein, ist der zentrale Platz mit angrenzendem Skatepark. An dieses, in Beton ausgebildete Zentrum, verlinken sich kreuzförmig Grünräume, mit unterschiedlichen Aufenthalts- und Betätigungsmöglichkeiten. Im Übergang zum nördlichen Zugang sind am Platz drei Steher mit Nebeldüsen, sowie ein Trinkbrunnen situiert.
Im Norden zur Schmittenstraße bietet ein Baumhain, mit einem eingeschriebenem 3×3 Basketballspielfeld, schattige Aufenthaltsbereiche mit Picknickmöbel. Der östliche Durchgangsraum, zwischen Skatepark und der angrenzenden Wohnbebauung, bietet mit Liegen und Hängematten ruhigere Aufenthaltmöglichkeiten, zum Relaxen und Chillen.
Gegen Süden schließt an den Skatepark das Fußball-Kleinspielfeld an. Östlich von diesem ermöglicht ein grüner Korridor die Durchwegung zwischen Schmitten- und Stadionstraße. Westlich des Kleinspielfeldes bietet ein kleiner Grünraum weitere Ruhemöglichkeiten, sowie, mit dem Calisthenics-Gerät, eine sportliche Betätigungsmöglichkeit für fast alle Altersgruppen. Eine schmale Passage ermöglicht auch hier eine Nord-Süd-Verbindung.
Im Nordwesten schließt der zentrale Platz an den bestehenden Pausenplatz der Polytechnischen Schule an.

Der Skatepark, Konzeption und Ausführungsplanung durch Bowl Construction AG, ist eine in sich geschlossene Sportfläche mit Zugang im Norden, vom zentralen Platz aus. Im Süden ist ein Zugang über eine niedere Begrenzungsmauer möglich. Dieser bietet den Skater:innen Herausforderungen und Trainingsmöglichkeiten in unterschiedlichen Levels und für alle Altersgruppen. Um die Flächenbilanz der Versiegelung so gering wie möglich zu halten, trotz Vergrößerung vom Skatepark, wurden befestigte Flächen rückgebaut bzw. mit wasserdurchlässiger Oberfläche ausgebildet.

Das nördlich am Platz stehende Vereinsgebäude, die Skatebox, setzt sich aus 12 Raummodulen Containex_Container mit einem Außenmaß von jeweils 2,44 m x 6,065 m x 2,80 m (b x l x h) zusammen. Im Erdgeschoß, bestehend aus 6 Modulen, befindet sich der Aufenthaltsraum, Technik- und Lagerraum, ein WC und eine gedeckte Terrasse. Das Obergeschoß besteht ebenfalls aus 6 Modulen, die eine frei zugängliche Terrasse bilden. Eine Freitreppe führt auf diese geräumige, teilweise gedeckte, bzw. berankte Terrasse, von der sich das sportliche Treiben der Nutzer:innen im Skatepark, 3×3 Basketballspielfeld und am Tennisplatz beobachten lässt.

Die befestigten Flächen entwässern zu einem großen Teil in die Grünflächen, teilweise wird das Oberflächenwasser im Schwammstadtprinzip zu den Baumscheiben und Pflanzinseln geführt. Somit wurde erreicht, dass zu einem hohen Prozentsatz das Niederschlagswasser vor Ort versickert.

Es wurden 53 unterschiedliche, klimaresiliente Hochstammbäume und am Platz vor der Skatebox ein mehrstämmiger Spitzahorn gepflanzt. Durch die Auswahl von unterschiedlichen Gattungen wurde ein, sich über den Jahresverlauf veränderndes, mannigfaltiges Erscheinungsbild erzielt. Die raumbildenden Bäume leisten einen Beitrag zur Biodiversität und Klimaresilienz im Stadtraum.

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Jugend- und Freizeitplatz Unterstein

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Die Planung baut auf das Briefing und den vorangegangenen Beteiligungsprozess auf. Ein wichtiger Ansatz des Planungsprozesses war es mittels eines Spaziergangs das angrenzende Quartier zu erkunden, um die Sportanlage mit dem Quartier zu vernetzen. Uns war es wichtig einen qualitätsvollen, konsumfreien Freizeitplatz für alle Altersgruppen und Geschlechter zur schaffen.

Der Jugend- und Freizeitplatz Unterstein liegt eingebettet zwischen unterschiedlichen Schulen, Real- und Bundesoberstufengymnasium, Polytechnische Schule, Berufsschule und einem Kindergarten, sowie zwischen verschiedenen Sportstätten, Untersteinstadion, Tennisplätzen, Tennishalle und Stockschießplatz.
Bushaltestellen befinden sich an der Schmittenstraße beim Zugang zum Freizeitplatz und bei der Berufsschule an der Unterfeldstraße.

Nach der Ausarbeitung vom Ideenkonzept erfolgte die Wahl der Fachplaner, für den Skatepark Erwin Rechsteiner und für die Skatebox Architekt Bernhard Berger.

Das zentrale Herzstück, des Jugend- und Freizeitplatzes Unterstein, ist der zentrale Platz mit angrenzendem Skatepark. An dieses, in Beton ausgebildete Zentrum, verlinken sich kreuzförmig Grünräume, mit unterschiedlichen Aufenthalts- und Betätigungsmöglichkeiten. Im Übergang zum nördlichen Zugang sind am Platz drei Steher mit Nebeldüsen, sowie ein Trinkbrunnen situiert.
Im Norden zur Schmittenstraße bietet ein Baumhain, mit einem eingeschriebenem 3×3 Basketballspielfeld, schattige Aufenthaltsbereiche mit Picknickmöbel. Der östliche Durchgangsraum, zwischen Skatepark und der angrenzenden Wohnbebauung, bietet mit Liegen und Hängematten ruhigere Aufenthaltmöglichkeiten, zum Relaxen und Chillen.
Gegen Süden schließt an den Skatepark das Fußball-Kleinspielfeld an. Östlich von diesem ermöglicht ein grüner Korridor die Durchwegung zwischen Schmitten- und Stadionstraße. Westlich des Kleinspielfeldes bietet ein kleiner Grünraum weitere Ruhemöglichkeiten, sowie, mit dem Calisthenics-Gerät, eine sportliche Betätigungsmöglichkeit für fast alle Altersgruppen. Eine schmale Passage ermöglicht auch hier eine Nord-Süd-Verbindung.
Im Nordwesten schließt der zentrale Platz an den bestehenden Pausenplatz der Polytechnischen Schule an.

Der Skatepark, Konzeption und Ausführungsplanung durch Bowl Construction AG, ist eine in sich geschlossene Sportfläche mit Zugang im Norden, vom zentralen Platz aus. Im Süden ist ein Zugang über eine niedere Begrenzungsmauer möglich. Dieser bietet den Skater:innen Herausforderungen und Trainingsmöglichkeiten in unterschiedlichen Levels und für alle Altersgruppen. Um die Flächenbilanz der Versiegelung so gering wie möglich zu halten, trotz Vergrößerung vom Skatepark, wurden befestigte Flächen rückgebaut bzw. mit wasserdurchlässiger Oberfläche ausgebildet.

Das nördlich am Platz stehende Vereinsgebäude, die Skatebox, setzt sich aus 12 Raummodulen Containex_Container mit einem Außenmaß von jeweils 2,44 m x 6,065 m x 2,80 m (b x l x h) zusammen. Im Erdgeschoß, bestehend aus 6 Modulen, befindet sich der Aufenthaltsraum, Technik- und Lagerraum, ein WC und eine gedeckte Terrasse. Das Obergeschoß besteht ebenfalls aus 6 Modulen, die eine frei zugängliche Terrasse bilden. Eine Freitreppe führt auf diese geräumige, teilweise gedeckte, bzw. berankte Terrasse, von der sich das sportliche Treiben der Nutzer:innen im Skatepark, 3×3 Basketballspielfeld und am Tennisplatz beobachten lässt.

Die befestigten Flächen entwässern zu einem großen Teil in die Grünflächen, teilweise wird das Oberflächenwasser im Schwammstadtprinzip zu den Baumscheiben und Pflanzinseln geführt. Somit wurde erreicht, dass zu einem hohen Prozentsatz das Niederschlagswasser vor Ort versickert.

Es wurden 53 unterschiedliche, klimaresiliente Hochstammbäume und am Platz vor der Skatebox ein mehrstämmiger Spitzahorn gepflanzt. Durch die Auswahl von unterschiedlichen Gattungen wurde ein, sich über den Jahresverlauf veränderndes, mannigfaltiges Erscheinungsbild erzielt. Die raumbildenden Bäume leisten einen Beitrag zur Biodiversität und Klimaresilienz im Stadtraum.