Landschaftspflegerische Begleitplanung – Umbau Bahnhof Feldkirch
Strecke Lindau – Bludenz km 45.941 – km 47.185

Standort: 6800 Feldkirch
BauherrIn: Österreichische Bundesbahnen
Geschäftsbereich Planung & Engineering PRC
A-6700 Bludenz, Mockrystraße 1
Zugänglichkeit: öffentlich
Planungszeitraum: 2003 – 2005
Baubeginn: 2004
Baufertigstellung: 2008

Projektbeschreibung: Die frei modellierte Felsböschung berücksichtigt die unterschiedlichen Gesteinsschichten – Schrattenkalk und Drusbergschichten – nach ihrer geologischen Eigenart. Der Schrattenkalk , ein dunkler lithoklastenreicher Kalk in unterschiedlich mächtigen Bänken, tritt durch seine Härte in Rippen aus der stärker verwitterten Gesteinsschicht der Drusbergschichten, die durch Mergellagen und Tonschiefer aufgebaut wird, hervor und strukturiert damit die zwischen 50° und 60° geneigte Böschung. Die Hangkante wird durch Solitärbäume in unregelmäßigem Abstand akzentuiert. Sie  bilden den Abschluss der Felsböschung und leiten zur dahinter liegenden Geländemulde mit bestehenden Obstbäumen und zum Naherholungs- und Naturraum des Hohen Känzeles hinüber. Der Hangfuß wird mit einer verankerten Stahlbetonmauer gesichert, die im südwestlichen Bereich bis zu zwölf Meter misst. Aus schalltechnischen Gründen ist die Mauer mit aufgeschäumtem Glas gefüllten Gabionen verkleidet. Diese gliedern die Mauer und verringern ihr massives Erscheinungsbild.

Architektur: Ostertag Architekten, A-1090 Wien, Währinger Strasse 62
KonsulentInnen: Oksakowski Ingenieure, A-6800 Feldkirch, Runastraße 90
Geotechnik Büro Dr. Waibel BGG, A-6830 Rankweil, Negrellistraße 50