Projekt: NBD Neubau Bürogebäude Doppelmayr

Standort: Wolfurt Konrad-Doppelmayr-Straße
BauherrIn: Doppelmayr Seibahnen GmbH
Rickenbacherstraße 8-10
6922 Wolfurt
Zugänglichkeit: Platz: ja Terrassen: nein
Planungszeitraum: 2014-2015
Baubeginn: 2014
Baufertigstellung: 2017

Projektbeschreibung: Der Freiraum des neuen Bürogebäudes der Firma Doppelmayr gliedert sich in die Erdgeschoßebene und die Terrassen des ersten, dritten und fünften Obergeschosses.

Der Freiraum der Erdgeschoßebene wird durch den Flussraum der Schwarzach, der Rheintalstraße und den Gewerbeflächen der Firma Doppelmayr begrenzt.
Der nutzungsoffene Platz erstreckt sich U-förmig um das Foyer des Bürogebäudes und setzt sich südlich, entlang der Schwarzach bis zum Ende des Gebäudes fort. Er ist mit einer zementgrauen Ortbetondecke mit lokalen Zuschlagsstoffen befestigt. Die südlichen, baukörpergliedernden Höfe setzen sich als Sitzelemente über dem Schutzdamm fort und stellen so eine Verbindung zum Naturraum der Schwarzach her.
Ein lockerer Baumhain aus Espen Populus tremula bilden mit ihren hellen Stämmen und der hellgrünen Belaubung einen lichten Filter zum angrenzenden Firmaareal. Eine solitäre Silber-Weide Salix alba bildet, als westlicher Abschluss des Haines, die Fortführung der unregelmäßigen Weiden-Baumreihe entlang der Rheinstraße.

Die zweigeschossige Terrasse im ersten Obergeschoß ist als artifizielle Landschaft konzipiert. Aus dem beschichteten Terrassenboden wachsen organisch geformte Sitzelemente mit integrierter Bepflanzung. Durch eine Auswahl nur weiß-panaschierter Sorten - Aralia elata Variegata, Euonymus fuortunei Emerald Gaiety, Carex morrowii ssp. foliosissima Icedance, Hosta Hybride Francee und Miskanthus sinensis Variegatus -  folgt die Bepflanzung dieser artifiziellen Idee.
Der Terrassenbelag im fünften Obergeschoß ist dem Wintergarten vorgelagert. Der Bodenbelag korrespondiert mit dem Belag des Wintergartens und ist als Bituterrazzo ausgeführt.
Die drei großen Terrassen im fünften Obergeschoß sind mit riemenförmigen Natursteinplatten in unterschiedlichen Breiten ausgeführt. Eine Differenzierung der thematisch unterschiedlichen Terrassen erfolgt über die eingeschriebenen Grünflächen und die Bepflanzung.
Der kleine, dem Yoga-und dem Fitnessraum zugeordnete Terrassenhof bleibt in seiner Konzeption ruhig. Der Bodenbelag spiegelt das Material der Wände wider und ist als Betondecke ausgebildet.

Die Dachflächen über dem fünften Obergeschoß sind extensiv begrünt.

Architektur: awg alles wird gut
Rendering: expressiv
Fotos: Bruno Klomfar