Freiraumkonzept Alpina Areal

Standort: Schruns Dorfzentrum
Auftraggeber: Marktgemeinde Schruns
Kirchplatz 2, A-6780 Schruns
Zugänglichkeit: ja
Planungszeitraum: 2011

Projektbeschreibung: Die Gassen und Straßen fließen ineinander und spiegeln die Topographie des Schrunser Dorfzentrums wider. Die neue Bebauung passt sich an den Bestand an, sodass die Bestandshöhen unverändert bleiben.

Die Vereinigung der drei Gassen, vor dem Eingang in das Silvretta-Center, zu einem kleinen Platz soll auch in der Pflasterung erkennbar sein. Keine der Gassen gibt eine Richtungsänderung an, alle drei Gassen sind gleichwertig zu behandeln, sodass sich die Pflasterungen der Gassen im Zentrum des Platzes verschneiden. Der bestehende Pflastertyp wird weitergeführt.
Der Niveauunterschied zwischen dem Treppenabgang zwischen den Neubauten und dem Eingang des Silvretta-Centers ist so gering wie möglich zu halten. Der Eingang zur neuen Gaststätte wird morphologisch akzentuiert.
Der Platz wird durch große Pflanztöpfe mit Blütenkirschen, Prunus serrulata Tai Haku in Heisterform gegliedert und aufgewertet. Diese alte Blütenkirsche ist ein Symbol und eine Referenz an die Partnergemeinde Myoko.

Zwischen Cafe am Josefs Platz und der neuen Bebauung weitet sich der Freiraum auf und gliedert sich zum Neubau hin mittels einer großzügigen Treppenanlage. Kirschbäume als Heister, Prunus serrulata Tai Haku figurieren und schließen räumlich diesen Dorfraum gegen Südwesten, er bleibt jedoch durchgehend begehbar.

Der neue, untere Platz zwischen den zwei Neubauten öffnet sich selbstbewusst zum Batloggdenkmal, dem sollte Rechnung gezollt werden und daher ist das Platzniveau an die Höhen des Straßenverlaufes anzupassen. Die Baumreihe an der Bahnhofstraße bildet einen dezenten Filter zwischen Platz und Straße.

Der dreieckige Platz vor dem Kopfbau – derzeit Cafe Alpina – wird durch einen Spitzahorn, Acer platanoides Farlake‘s Green als Hochstammbaum akzentuiert. Dieser schließt die Baumreihe an der Bahnhofstraße ab und fungiert als Gelenk in die Dorfgasse. Die Pflasterung hat niveaugleich mit dem Gehsteig und der Dorfgasse zu erfolgen, kleine morphologische Differenzen sind großzügig auszuformen.