Wohnanlage Birkenwiese, Dornbirn

Standort: 6850 Dornbirn, Birkenwiese
BauherrIn: Vorarlberger gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft mbH
St. Martin Straße 7, A-6850 Dornbirn
Zugänglichkeit: ja
Planungszeitraum: 2006 - 2008
Baubeginn: derzeit im Bau
Baufertigstellung:
Gesamtfläche: 6.500 m² / 11.800 m² ganzes Areal
Bebauung: 2.300 m²
Freiraum: 5.000 m²
Erschließung: 2.200 m²
Grünraum: 2.800 m²

Projektbeschreibung: Die Wohnbebauung erstreckt sich entlang der Westbahnlinie. Sie ist durch die ÖBB-Haltestelle Schoren und die Stadtbushaltestelle an der Ecke Höchsterstraße-Birkenwiese an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Über den Achdamm wird die Wohnanlage durch das städtische Fuß- und Radwegnetz erschlossen, wodurch eine fußläufige Verbindung mit dem Stadtzentrum und den Naherholungsgebieten Achauen und Ried entsteht.
Die Haupterschließung erfolgt über die Straße Birkenwiese. Entlang dieser sind die durchgrünten Autostellflächen angeordnet, welche durch die Zugänge und Bauminseln unterbrochen werden. Als einheitlicher Baum findet die lockerkronige, schmalblättrige Esche Verwendung. Dieser ideale Straßenbaum stellt zudem den Bezug zur nahen Dornbirner-Ach her. Eine zweite, innen liegende Erschließung, ist als Fußweg gestaltet und verbindet die einzelnen Bauten und Freiräume.
Der große Platz vor dem Wohnturm trägt dem Ort als wichtiger Aktivitätsknoten Rechnung. Drei große Trompetenbäume und attraktive Sitzgelegenheiten verbessern die Aufenthaltsqualität des Platzes, der nicht nur für die BewohnerInnen der Wohnanlage, sondern auch für die BewohnerInnen des Stadtteiles, die Bahnreisenden und die SchülerInnen der nahen Schulen ein interessanter Treffpunkt sein kann.
Die Zeilenbauten bilden mit dem Wirtschaftsgebäude und den Einfriedungsmauern entlang den Straßen großzügige, abgeschlossene Wohnhöfe. Die schlicht gehaltenen Zugänge erweitern sich vor den Eingängen zu Vorplätzen, an welche die Kinderspielbereiche andocken. Die privaten Terrassen werden durch Heckenelemente abgeschirmt.
Die Gestaltung der Gartenterrasse im ersten Obergeschoß nimmt die Heckenelemente der Höfe auf. Ein geschwungener Weg verbindet die einzelnen Zu- und Abgänge. Zur Bahnlinie wird der Raum durch einen lockeren Baumhain mit Zierkirschen geschlossen.

Architektur: ArGe Architekten Hörburger – Kuèss – Schweitzer, 6900 Bregenz
KonsulentInnen: M+G Ingenieure ZT-GmbH, DI Josef Galehr, Feldkirch