Kein anderer Freiraum stellt so differenzierte Ansprüche an uns PlanerInnen wie der Siedlungsfreiraum. Er dient dem Spiel genauso wie dem Aufenthalt, der Erholung und Freizeitgestaltung, der Kommunikation und der Arbeit. Er hat allen Geschlechts- und Altersgruppen gerecht zu werden. Siedlungsfreiräume sind semiöffentliche Räume und dennoch müssen sie ein hohes Maß an Privatsphäre aufweisen.


Topographie und Exposition sind wichtige Konstanten, die den Bebauungstyp und die Gruppierung der Bauten beeinflussen, was sich zwangsläufig auch auf die Qualität und Nutzbarkeit des Freiraumes auswirkt. Die Erschließung und die inneren wie auch die äußeren Raumgrenzen, sowie das Ineinandergreifen der differenzierten Räume charakterisieren den Siedlungsfreiraum und Beeinflussen dessen Aneignung.


Die von uns geplanten Siedlungsfreiräume sind schlicht, gebrauchsorientiert und pflegeextensiv konzipiert. Sie ermöglichen den NutzerInnen viele Möglichkeiten des Gebrauchs und des Aneignens.